Einfach zum Nachdenken

Ein kurzer Impuls für den Tag von unseren Mitschwestern, von Papst Franziskus, aus den Sprüchen der Wüstenväter, aus der Hl. Schrift, der Regel des Hl. Benedikt … – einfach zum Nachdenken!

Als Wüstenväter werden die Mönche in der ägyptischen Wüste bezeichnet, die dort ab dem 3. Jahrhundert als Einsiedler oder in Gemeinschaften von Einsiedlern ein Leben des Gebets und der Gottsuche führten.

Und das scheint mir das Schönste zu sein, was man in Erinnerung behalten muss: die Gnade, dass wir nicht nur beten, sondern dass wir sozusagen »gebetet« worden sind. Wir sind bereits hineingenommen in das Gespräch Jesu mit dem Vater, in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes. Jesus betet für mich: Jeder von uns kann das in sein Herz legen. Man darf es nicht vergessen. Auch in den schlimmsten Augenblicken. Wir sind bereits hin eingenommen in das Gespräch Jesu mit dem Vater in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes. Wir sind in Jesus Christus gewollt, und auch in der Stunde des Leidens, des Todes und der Auferstehung ist alles für uns hingeschenkt worden. Mit dem Gebet und mit dem Leben bleibt uns also nichts anderes übrig als Mut, Hoffnung zu haben und mit diesem Mut und dieser Hoffnung das Gebet Jesu stark zu spüren und voranzugehen: Möge unser Leben eine Verherrlichung Gottes sein im Bewusstsein, dass er für mich zum Vater betet, dass Jesus für mich betet. .« (Pp. Franziskus, Generalaudienz, 16.6.2021)