Äbtissin M. Veronika Kronlachner

//Äbtissin M. Veronika Kronlachner

Am 20. Juli 2017 wählte unsere Gemeinschaft M. Veronika Kronlachner (50) zur 92. Nachfolgerin unserer hl. Hausmutter Erentrudis, da Mutter Äbtissin M. Perpetua Hilgenberg mit dem Erreichen der Altersgrenze nach fast 18-jähriger Amtszeit ihr Amt niedergelegt hatte.

Mutter M. Perpetua war am 29. August 1999 als Nachfolgerin von Mutter M. Gabriela Sinabell zur Äbtissin gewählt und am 25. September 1999 benediziert worden. Gemäß ihrem Wahlspruch „Vias Domini parare“ hat sie sich bemüht, auf vielfältige Weise Wege zu bereiten. Die Verbindungen zu den anderen christlichen Kirchen – besonders zu den Kirchen des Ostens – waren/sind ihr dabei ein großes Anliegen. So konnte sie verschiedene Kontakte knüpfen und oftmals hochrangige Vertreter der orthodoxen Kirchen als Gäste in unserem Kloster begrüßen. Zugleich weckte sie mit ihren Berichten in unserer Gemeinschaft das Verständnis und das Interesse für die Ökumene und erinnerte uns daran, dieses Anliegen als unseren besonderen Gebetsauftrag wahrzunehmen. Mutter Perpetua ließ auch wichtige Renovierungs- und Adaptierungsarbeiten vornehmen, die eine Erleichterung in den Arbeitsgebieten brachten. Ein Herzensanliegen waren ihr der neue, schlichte Volksaltar und Ambo in unserer Chorkapelle. Für all ihren vielfältigen Einsatz für unsere Gemeinschaft während der vergangenen 18 Jahre danken wir ihr von Herzen.

Mutter Äbtissin M. Veronika Kronlachner ist die 93. Vorsteherin unserer Gemeinschaft. Sie wuchs ins Gunskirchen (OÖ) auf und trat nach Absolvierung der Fachschule für Damenkleidermacher und einigen Jahren der Berufstätigkeit 1991 in unsere Abtei ein. Am 12. Jänner 1997 legte sie die Feierliche Profess ab und empfing die Jungfrauenweihe. Seit 1997 arbeitete sie in der Klosterverwaltung mit und leitete diese seit 2002 hauptverantwortlich. Im Herbst 1999 ernannte sie Mutter M. Perpetua zur Priorin.
Als Äbtissin wählte Mutter M. Veronika den Wahlspruch „in dienstbereiter Liebe“ aus dem 53. Kapitel der Regel des hl. Benedikt. Symbolisch kommt diese Orientierung am Beispiel Jesu in ihrem Wappen durch das Herz Jesu zum Ausdruck.

Am 13. August empfing Mutter M. Veronika in unserer, bis auf den letzten Platz gefüllten Stiftskirche die feierliche Benediktion durch unseren Herrn Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM. An diesem, für unsere Gemeinschaft so freudigen und festlichen Ereignis nahmen neben den Äbtissinnen und Mitschwestern aus den Klöstern der Föderation und befreundeten Abteien auch Weihbischof Marian Eleganti (Bistum Chur), acht Äbte und weitere 24 Priester teil. Eine besondere Ehre war für uns alle die Anwesenheit des Apostolischen Nuntius in Österreich, Dr. Peter Stephan Zurbriggen. Er dankte Mutter M. Perpetua ganz besonders für ihren 18-jährigen Dienst und überbrachte Mutter M. Veronika die Glückwünsche des Hl. Vaters und der Verantwortlichen der Ordenskongregation.

2019-08-20T10:43:19+00:00 15. August 2017|Alle Beiträge|