Seit der Erhebung der hl. Erenrtudis zur Landespatronin des Bundeslandes Salzburg – gemeinsam mit dem heiligen Rupert – im Jahr 2024 wird der letzte Sonntag im Juni in den Pfarren als Erentrudissonntag begangen. Der zentrale Festgottesdienst fand heuer in Saalfelden (Pinzgau) statt, da Teile dieser Stadt in früheren Jahrhunderten zum Nonnberger Grundbesitz gehört hatten. Mutter Äbtissin M. Veronika Kronlachner und Subpriorin Miriam Eisl vertraten unsere Gemeinschaft.
In der Presseaussendung der Erzdiözese Salzburg stand zu lesen:
Saalfelden hat den Erentrudissonntag am Sonntag, 28. Juni 2026, mit einem feierlichen Empfang am Rathausplatz und einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Saalfelden begangen, den Weihbischof Hansjörg Hofer zelebriert hat. Neben Vereinsabordnungen und Gläubigen war auch Landtagspräsidenten Brigitta Pallauf unter den Gästen. Damit begann im ganzen Land Salzburg ein Tag, der seit 2024 der heiligen Erentrudis als Salzburger Landespatronin gewidmet ist.
Die heilige Erentrudis prägt Salzburg seit seinen Anfängen. Als erste Äbtissin des Salzburger Benediktinerinnenklosters Nonnberg war sie eine starke Frau des Glaubens, eine Wegbegleiterin für Menschen in Not und ein Vorbild gelebter Nächstenliebe. Ihr Fest lädt dazu ein, die spirituellen Wurzeln des Landes neu zu entdecken: Zusammenhalt, Vertrauen und ein offenes Herz füreinander.
„Als Menschen, aber auch als Christinnen und Christen brauchen und suchen wir Vorbilder nicht nur im Sport und in der Musik, sondern genauso im Glauben, in der Nächstenliebe und im konkreten Zusammenleben“, sagt Weihbischof Hansjörg Hofer. Vorbild könne hier die Landesmutter und Diözesanpatronin Erentrudis sein.
„Sie zeigt uns, wie wir Christus in unsere Mitte nehmen und so unser Leben, unser Miteinander und Füreinander gestalten können, um das Licht des Glaubens wieder zum Leuchten zu bringen“, sagt Veronika Kronlachner OSB, die Äbtissin vom Stift Nonntal und damit Nachfolgerin der heiligen Erentrudis.
Foto: Erentrudissonntag in Saalfelden mit Weihbischof Hansjörg Hofer (Quelle: Land Salzburg/Neumayr)
