Mein Weg ins Kloster2019-10-31T09:54:58+01:00

Äbtissin M. Veronika zum Thema „Berufung“

Mutter Veronika bei der Quelle

Zur Quelle

„Wer ist der Mensch, der das Leben liebt/will und gute Tage zu sehen wünscht?“ fragt unser hl. Ordensvater Benedikt im Prolog seiner Regel.
Haben Sie sie schon verspürt oder brennt sie schon in Ihnen – diese Sehnsucht nach dem wahren Leben? Nach dem „Leben in Fülle“ (Joh 10,10), das Christus allen verheißt, die sich auf den Weg der Nachfolge machen – nach diesem Leben, das ER selbst ist?
Das Leben in Gemeinschaft ist hilfreich und bereichernd, und es fordert uns auch heraus – wie jedes volle Leben. Jesus Christus wollen wir begegnen im gemeinsamen Gebet und in den Anforderungen des Alltags – Tag für Tag und Schritt für Schritt. Nun gehe ich seit fast 30 Jahren diesen Weg und staune immer wieder neu über Gottes große Güte und Barmherzigkeit und seine sichere Führung. „Seht, in seiner Güte zeigt uns der Herr den Weg des Lebens“ – diesem Satz des Hl. Benedikt kann ich voll und ganz zustimmen. Wen Gott in seine Nachfolge ruft, der wird von ihm reich und überreich beschenkt.
Wollen Sie sich nicht auch auf den Weg der Nachfolge, auf den Weg des Lebens machen?

Im Gebet und im Herrn verbunden
+ Äbtissin M. Veronika vom Hlgst. Herzen Jesu

Das Gebet - Tabernakel

Das Hingabegebet des sel. P. Rupert Mayer half mir immer in schweren Zeiten, und ich bete es auch jetzt bei großen Entscheidungen:
„Herr, wie Du willst, soll mir gescheh’n;
und wie Du willst so will ich geh’n;
Hilf Deinen Willen nur versteh’n.

Herr, weil Du’s willst, drum ist es gut;
und weil Du’s willst, drum hab ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht! – Amen“

Wir können Sie nur zu Christus führen, Er muss Sie dann zu uns führen.